Der Private Banker in der Sparkasse

Eine Sparkasse ist ein Geldinstitut, aber keine Bank. Die meisten Sparkassen sind Anstalten öffentlichen Rechts und in der Hand der jeweiligen Städte und Kreise (Ausnahmen sind beispielsweise die Sparkasse Bremen AG oder die Hamburger Sparkasse AG). Sie haben den öffentlichen Auftrag, Bankgeschäfte und Wirtschaft zu unterstützen. 

Aber: Die Sparkassenlandschaft wird sich verändern, unter anderem durch die Anpassung der Geschäftsmodelle, einer Fokussierung auf die Gewinnmaximierung und den Verfall der Zinsmarge.

Die Landesbanken werden von den jeweiligen Bundesländern und angesiedelten Sparkassenverbänden getragen. Sie sind oftmals als große Finanzdienstleister sowie im Investmentgeschäft tätig.

Aber: Die fortschreitende Regulierung und Homogenisierung des Europäischen Bankenmarkts schwächen die Stellung der Landesbanken. Zudem wird eine Privatisierung der Landesbanken gefordert, was die weitere Entwicklung ebenfalls beeinflussen wird.

Berater in der Sparkasse

Sicherheit versus Image und Einkommen: Sparkassen gelten im Allgemeinen als solide und kundenfreundlich, der Job des Private Banking Beraters ist vergleichsweise sicher. Dafür zahlen die Sparkassen im Durchschnitt weniger für vergleichbare Leistungen als die Groß- und Privatbanken, außerdem ist das Image gerade bei den vermögenden Privatkunden weniger angesehen.

  • Altmodisch: Gerade kleine Sparkassen werden oft als nicht modern und fern ab der Investmentmärkte angesiedelt. 
  • Kleines Spektrum: Durch die stark ausgeprägte Risikominimierung haben Berater meistens ein relativ kleines Produktspektrum zur Verfügung, das von Landesbank- und Deka-Produkten dominiert wird. Sparkassen versuchen, den Ansprüchen im Private Banking mit einem erweiterten Produktportfolio gerecht zu werden. 
  • Keine Zinsmarge: Die Berater bekommen zum Teil Vorgaben auf das Gesamtvolumen und der Anteil des Kundenvolumens im Passivbereich trägt immer weniger zum Ertrag bei. 


PRO: vergleichsweise hohe Jobsicherheit in den Sparkassen

CONTRA: feste Verbundpartner (LBS, Versicherungen, Emittenten), geringe Verdienstmöglichkeiten, enge Produktvorgaben

Weiterlesen

Pfeil zur Kündigung3. Die KündigungSmiley Kündigung


Fehlerfrei und profitabel aussteigen - Kündigen Sie richtig. Sichern Sie sich Ihre maximale Abfindung. Öffnen Sie sich den Weg für Ihre kommende Karriere mit Aufhebungsverträgen und sichern Sie sich Ihre Kunden.Nächster Schritt